Nachrichten aus Köln

anti-afd-demo nippes

Nippes: Protest gegen AfD-Infostand

Von Kälte und Nieselregen ließen sie sich nicht abhalten: Rund 30 Menschen demonstrierten am Samstag in Nippes gegen einen Info-Stand der rechtsextremen AfD. Spontan dazu aufgerufen hatte die Grüne Jugend Köln, gefolgt waren unter anderem „Köln gegen Rechts“ und „Bündnis Köln Nord gegen Rechts“. „Kein Veedel für Rassismus“ stand auf den Transparenten, mit denen sie sich vor den Info-Stand zwischen den Gaststätten „Em Golde Kappes“ und „Alt Neppes“ stellten. Ein AfD-Vetreter fühlte sich vor allem durch ein quergestelltes Fahrrad gestört. Die Polizei sah jedoch keinen Grund zum Einschreiten. – © Foto: JS

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Cecile Lempert Down below

Cécile Lempert lockt mit „Down below“ und Riesenwalen in die artothek

Mit drei Metern Höhe sind die Bilder von Cécile Lempert alles andere als unbestimmt oder unklar – doch das Zerbrechliche, Unbestimmte, Gefährdete ist das zentrale Thema ihrer Ausstellung „Down below“ in der artothek.

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Smile! Wie das Lächeln in die Fotografie kam

Smile! Wie das Lächeln in die Fotografie kam

Ernst blicken die Kinder in die Kamera: Ihre Einschulung wird zur Erinnerung festgehalten. Das war 1923. Ganz anders 40 Jahre später. Jetzt sind die Kinder fröhlich, lachen und strahlen den Fotografen an. Zwei Fotos, mit denen die Ausstellung „Smile“ im Museum Ludwig exemplarisch die Frage im Untertitel beantwortet: „Wie das Lächeln in die Fotografie kam“.

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Frauenbewegung in Köln

„Wegbereiterinnen des Wandels – Die Erste Frauenbewegung in Köln“: Ausstellung im Stadtarchiv blickt zurück

Der Mann sorgt fürs Geld, die Frau kümmert sich um Haushalt und Kindererziehung – und tut im Übrigen, was ihr Ehemann sagt. So sieht das aktuelle Rollenbild von Mann und Frau in rechtsorientierten politischen Kreisen aus. Da zeichnet die Ausstellung „Wegbereiterinnen des Wandels – Die Erste Frauenbewegung in Köln“ im Stadtarchiv ein notwendiges Gegenbild: Der Blick auf mehr als ein Jahrhundert, in dem von Köln wichtige Impulse für die Gleichstellung der Frau ausgingen. Erst mit Alice Schwarzer und ihren Frauenmedienturm konnte die Stadt vor gut 30 Jahren an diese Tradition anknüpfen.

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fünf freunde

Museum Ludwig erinnert mit der Ausstellung „Fünf Freunde“ an Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Cy Twombly, John Cage und Merce Cunningham

Die Maler und Objektkünstler Jasper Johns, Robert Rauschenberg und Cy Twombly, der Komponist John Cage, der Choreograf und Tänzer Merce Cunningham – fünf Künstler, die sich in der Kunstgeschichte der 1960er und 1970er Jahre in ihrer jeweiligen Sparte als Wegbereiter der Pop Art eingeschrieben haben. Wie sie zusammengearbeitet und sich gegenseitig beeinflusst haben, ist dagegen weniger bekannt. Dieses Fenster der öffnet jetzt die Ausstellung „Fünf Freunde“ im Museum Ludwig – eine erweiterte Übernahme aus München.

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Helmut Gabel: Der Neumarkt

„Der Neumarkt – Kölns bewegte Mitte“: Helmut Gabels Buch erzählt die Geschichte eines Kölner Brennpunkts

Der Kölner Neumarkt steht aktuell im Mittelpunkt zweier Diskussionen: Da ist zum einen der Drogenkonsum und die ihn begleitende Kriminalität und Verwahrlosung des Platzes, zum anderen die künftige Verkehrsplanung im Zusammenhang mit der geplanten U-Bahn unter der Ost-West-Achse. Da passt es, dass der Greven-Verlag mit Helmut Gabels Buch „Der Neumarkt – Kölns bewegte Mitte“ einen ebenso spannenden wie umfassenden Blick auf die Geschichte dieses zentralen Platzes öffnet.

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Köln in Farbe für Kinder

Reise in die Vergangenheit mit der DVD „Das alte Köln in Farbe für Kinder“

Seit einem guten Vierteljahrhundert sammelt Hermann Rheindorf historische Filmaufnahmen von Köln. Findet dabei immer wieder vergessene Schätze in Archiven – vor allem aber bei Hobbyfilmern. Immer andere Themen stellt er zu einer DVD zusammen. Vor fünf Jahren erschien „Das alte Köln in Farbe“, mit 10.000 verkauften Exemplaren ein Renner. Jetzt erscheint eine ganz spezielle Fortsetzung „Das alte Köln in Farbe für Kinder“.

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Käthe-Kollwitz-Museum nach Generalsanierung wiedereröffnet

Knapp drei Jahre dauerte es, das Käthe-Kollwitz-Museum einer Grundsanierung zu unterziehen – für Köln eine Rekordzeit – „nur etwas länger als geplant“, so Kreissparkassen-Vorstands-Vorsitzender Alexander Wüerst. Rund vier Millionen Euro kostete sie. Jetzt wurde das Museum im 4. Stock der Kreissparkasse-Köln-Zentrale wiedereröffnet, passend zum 80. Todestag der Künstlerin und zum 40-jährigen Bestehen des Hauses. Unter dem Titel „Kollwitz neu sehen“ warten auf die Besucher rund 150 Druckgrafiken, Zeichnungen, Plastiken und Gemälde, ausgesucht aus der über 1000 Werke umfassenden Sammlung – die weltweit größte.

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Sündflut 1784

Marco Hasenkopf lässt mit seinem Krimi „Sündflut 1784“ Kölns Vergangenheit lebendig werden

 

Für seinen Krimi „Eisflut 1784“ wurde Autor Marco Hasenkopf 2022 mit dem „Goldenen Homer“ für historische Romane ausgezeichnet. Daran knüpft er jetzt mit „Sündflut 1784“ an. Handlungsort ist wieder Köln, und Hauptfigur ist wieder Henrik Venray, aufgeklärter niederländischer Protestant, Wasserbauingenieur und Polizei-Amtmann aus Düsseldorf.

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Besser durch Köln

Besser durch Köln

Bis 2035 soll Köln – so hat es der Rat beschlossen – klimaneutral sein. Ein wichtiger Faktor dabei ist die Ausgestaltung des Verkehrs, der gut 70 Prozent zum CO2-Ausstoß beiträgt. Wie er in Zukunft aussehen soll, soll ein nachhaltiger Mobilitätsplan unter dem Motto „Besser durch Köln“ festlegen. 2023 gestartet, stellte Verkehrsdezernent Ascan Egerer jetzt die 1. Stufe vor.

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Foto JS