„Collecting Memories from Turtle Island“: Museum Ludwig zeigt indigene Kunst aus Nordamerika
Das Kölner Museum Ludwig rühmt sich der weltweit wohl größten Sammlung US-Kunst nach 1945. Und sehen lassen kann sich auch die Sammlung von gut 70.000 Photographien. Und doch weisen beides Lücken auf, wie Hausherr Yilmaz Dziewior jetzt einräumte. Danach fehlen zum einen indigene Künstler und ihre Arbeiten, zum anderen ein Kapitel kommerzieller Fotogeschichte, das die Verdrängung der indigenen Völker aus der öffentlichen Wahrnehmung dokumentiert. Wie beide Lücken geschlossen wurden, zeigt jetzt die Ausstellung „Collecting Memories from Turtle Island“ – als 11. Kapitel der 2016 gestarteten Reihe „Hier und Jetzt“.
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