wem gehört das volk

„Wem gehört das Volk?“ – Theater der Keller zeigt: Bundestagsdebatte nach 25 Jahren immer noch aktuell

Als Berlin zur Bundeshauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands wurde, wurde der ehemalige Reichstag zum Bundestag, dem Sitz des Parlaments. In dessen Auftrag entwickelte der Konzeptkünstler Hans Haake ein Kunstwerk, das seinen Platz im Lichthof des Hauses finden sollte. Sein Titel „Der Bevölkerung“ ist als kritische Reaktion auf die Widmung „Dem deutschen Volk“ zu verstehen, die seit 1916 über der Eingangstreppe steht. Obwohl vom Kunstrat angenommen, gab es nach einem Antrag, die Arbeit nicht umzusetzen, eine heftige und emotiale Debatte im Bundestag. Das Theaterstück „Wem gehört das Volk“ im Theater der Keller greift diese Diskussion in deren 25. Jubiläumsjahr mit aktuellem Bezug auf.

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Jroß Zint Määtes

Ihr Frommen,

was wären wir ohne unsere romanischen Kirchen. Eine will ich herausgreifen: Jroß Zint Määtes

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Christiane Baumgartner

„The long Goodbye“ – Galerie Zander zeigt Holzschnitte von Christiane Baumgartner

Die Erfindung des Buchdrucks war in Europa die große Zeit des Holzschnitts. Eine Renaissance erlebte diese künstlerische Ausdrucksform zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Danach geriet er wieder in Vergessenheit – wäre da nicht die Leipzigerin Christiane Baumgartner. Ihre Spezialität: Das Riesenformat. Ihre stimmungsvollen Landschaftsbilder sind jetzt unter dem Titel „The long Goodbye“ in der Galerie Zander zu sehen.

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Dekonstruktion und Montage

„Dekonstruktion und Montage“ – Kunst- und Museumsbibliothek verspricht mehr als Ausstellung hält

Die große Zeit der politischen Collage waren die 1930er Jahre mit John Heartfield. An diese Tradition knüpfen die Künstler an, die jetzt die Kunst- und Museumsbibliothek im Museum Ludwig präsentiert. Das verspricht zumindest die Ankündigung, in der vom „Ausdrucksmittel für gesellschaftliche, politische und persönliche Komplexe“ die Rede ist. Das aber ist deutlich zu viel versprochen, ebenso die Ankündigung von „liebes affären zu köln“. Immerhin: Die gezeigten unterschiedlichen Techniken, Bildersprachen und Materialien geben aber einen Überblick über aktuelle künstlerische Ansätze.

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rheimerlei-13

Rheimerlei, die 13.

Ihr Brückennutzer
(soweit das geht),

Dass Chlodwig (5.-6. Jh) ein schlimmer Finger war, hab ich beschrieben, aber nicht einmal die Franken haben die römische Rheinbrücke (4. Jh) zerstört, sondern erst Erzbischof Bruno (10. Jh). Dann kamen die Preußen und Konrad Adenauer.

Lest selbst – Euer Michael

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